Gute Pflege macht Schule - JANDA+ROSCHER

Gute Pflege macht Schule

Nachdem JR bereits die Kampagnen für das Ehrenamt und die Intensivpflege erfolgreich entwickelt und umgesetzt hatte, folgte der Auftrag, ein integrales Kommunikationskonzept für die Berufsfachschulen der Standorte Schwandorf, Straubing und Regensburg zu erarbeiten.

Überzeugen mit Fakten und Authentizität

JR ist bekannt für authentische Kommunikation und nachvollziehbare Nutzenargumentation. Dazu setzen die WerbeBotschafter gerne Interviews ein, um z. B. von den Pflegekräften aus erster Hand zu erfahren, wie sie über ihre Arbeit generell, das Haus, den Orden und viele Aspekte des beruflichen Alltags denken. Auch bei der Schulkampagne setzte man auf diese Methode. JR-Mitarbeiter führten mit Schülerinnen und Schülern aller Jahrgänge und Standorte intensive Gespräche; außerdem mit den Schulleiterinnen und einigen Lehrkräften. Die gesammelten Informationen wurden daraufhin einer SWOT-Analyse unterzogen und – auf dieser Grundlage – ein Kommunikationskonzept entwickelt. 

Umkehrung der gängigen Klischees als Kommunikationsansatz 

Ein interessanter Fakt: Viele Klischees über den Pflegeberuf wurden von den jungen Leuten überhaupt nicht geteilt. So gaben 90% der Schüler an, dass sie jeden Tag sehr viel Dankbarkeit und Wertschätzung erleben würden, kein Tag wie der andere sei, sie und ihr Umfeld stolz auf ihre Tätigkeit seien. Selbst der Schichtdienst habe seine Vorteile und der Pflegeberuf biete sehr viele Möglichkeiten, sich immer wieder in neue Richtungen zu verändern. 

Zweigleisiger Ansatz für doppelte Wirkung

Auf Basis der Erkenntnisse entschied man sich für einen zweigleisigen Ansatz in der Schul-Kampagne. So sollten nicht nur die Pro-Argumente für die eigenen Schulen und Ausbildungen bei den Barmherzigen herausgearbeitet und transportiert werden, sondern auch die Vorteile, Chancen und Möglichkeiten des Pflegeberufs allgemein.

Daraus entwickelte JR einen vielschichtigen Mix aus Argumenten aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. Damit wurden auch die Eltern, Familienangehörige und Freunde der potenziellen Schüler*innen als wichtige Nebenzielgruppe abgeholt. Die Argumente wurden mit jugendgerechten Bilder- und Designwelten, überzeugenden Testimonials, Statements, Kurztexten und ergänzenden Inhalten umgesetzt.

Beispiele der Argumente in ihrer Essenz:

  • Viele Ausbildungswege (klassische oder generalistische Pflegeausbildung und Duales Studium)
  • Kurze Wege für optimales Lernen (durch Krankenhaus, Schule und Wohnen vor Ort)
  • Theorie und Praxis im konstruktiven Wechselspiel
  • Einsatz von speziell geschulten und motivierten Praxisanleitern
  • Interaktiver Unterricht mit spannenden Lehrmethoden
  • Hilfsbereite, partnerschaftliche Lehrer
  • Meinungsaustausch in Schule und Krankenhaus auf Augenhöhe
  • Modernste Medizin als optimale fachliche Basis
  • Ein heiteres Arbeitsklima mit viel Humor und Respekt
  • Schüler-Motivation durch Integration und Eigenverantwortung
  • Selbstbewusstsein durch Akzeptanz und Toleranz
  • Gute Vorbereitung gegen die Examensangst
  • Stolz auf den Beruf und das Haus
  • Beste Chancen auf dem regionalen und inter-/nationalen Arbeitsmarkt

Im Rahmen der Schul- und Ausbildungskampagne wurden von JR umgesetzt:

  • Fünf Hauptmotive mit unterschiedlichen Themen
  • Großplakate und Riesenbanner am Parkhaus der Barmherzigen
  • Lustige Give-Aways z. B. in Form einer Medikamentenverpackung 
  • Postkarten
  • Folder
  • Messestand
  • Anzeigen
  • Simple-Show-Film
  • Eigene Website mit zielgruppengerechter Sprache, Struktur und Optik 

www.gute-pflege-macht-schule.de